Teichbecken

Schnell und einfach zu Ihrem eigenen Teichbecken!

So ein Gartenteich ist mit Sicherheit ein Highlight in jedem Garten. Leider muss auch dieser Teich, wenn es den Fischen darin gut gehen soll, gepflegt werden und vor allem im Winter winterfest gemacht werden, damit sich die Fische nicht erkälten und auch im Winter darin überleben können.

Wie macht man den Gartenteich winterfest?
Rechtzeitig bevor der erste Frost kommt, muss damit begonnen werden, sonst hat man im Frühjahr wenn das Eis wieder schmilzt, keine Freude mit dem Teich und vor allem nicht mit den Fischen darin. Zu Beginn der Teichsäuberung müssen alle Äste, Laub und sonstige Schmutzpartikel aus dem Teich mit einem entsprechenden Hilfsmittel wie Harke oder Kescher entfernt werden. Sauerstoff ist für die Fische das wichtigste, um zu überleben.
Teichpflanzen die ihre beste Zeit hinter sich haben, langsam absterben und verfaulen, setzen giftige Gase frei und nehmen so den Fischen den wichtigen Sauerstoff. Die Fische würden vergebens nach Luft schnappen und im Teich das zeitliche segnen. “Kein schöner Anblick”!!!
Um den Teich auch im Winter mit Sauerstoff anzureichern, sollten bestimmte Pflanzen wie Wasserpest, Laichkräuter, Unterwasser-Hahnenfuß und Armleuchtergewächse, auch im Winter im Teich verbleiben.

Wie verhält es sich mit der Eisbildung auf dem Teich?
Es kommt auf die Bauart des Teiches an, Kunststoffbecken sind flexibel und die Wände passen sich dem Eisdruck an. Die Gefahr einer Rissbildung besteht bei einem Teich mit einer Betonwandung. Hier hilft ein kleiner Trick mit einem eingefrorenen Gummiball. Der Ball federt durch seine Elastizität den Eisdruck ab und schützt so vor einer Beschädigung der Teichwand. Bei einem Folienteich oder einem PVC- Teichbecken kommt es relativ selten zu einer Eisbildung, da auch hier die flexible Beschaffenheit dem Druck des Eises ausweicht. Weitere sehr gute Tipps zur Vereisung des Teichs und generelle FAQs zum Teich im Garten finden Sie bei expertenseite.de.

Wie können sich die Fische im Winter im Teich wohl fühlen?
Der Teich sollte eine minimale Tiefe von einem Meter nicht unterschreiten. Ein flacher Teich kann schneller komplett zufrieren und die Fische verenden darin, weil Sauerstoff fehlt. Fischfutter ist kein Problem, da sich die Teichfische sagen, im Winter ist hier nichts los und somit ihren Winterschlaf ohne Nahrung halten. Aufgeweckt werden sie dann wieder von der Frühlingssonne und begeben sich dann hektisch auf Nahrungssuche im Teich.
Es kann aber nicht schaden, wenn im Teich eine kleine Fläche eisfrei gehalten wird. Hilfreich dabei sind Eisfreihalter aus Styropor oder Teichpumpen die den Teich belüften. Durch das Loch senkt sich der Wasserspiegel. Gute Hilfsmittel gibt es zum Beispiel bei Obi. Das Loch verhilft den Fischen wieder zum Luft holen. Es ist selten, dass sich später eine zweite Eisschicht bildet, da sich zwischen der Eisdecke und Wasserspiegel ein isolierendes Luftpolster bildet. Wichtig ist, dass man die Fische nicht aus ihrem Meerestraum reißt, indem man das Eis lautstark aufhackt. Einfach über den eingefrorenen Gummiball heißes Wasser gießen, dann lässt er sich mühelos aus dem Eis entfernen.

Woran kann man einen gesunden Teich erkennen?
Nach der Winterzeit sollte der Teich ein glasklares Wasser besitzen. Hiezu kann man ein wenig Bodenschlamm aufwirbeln. Das Teichwasser muss dann nach ungefähr einer Stunde wieder klar sein. Bleibt das Wasser im Teich trübe, ist es ein sicheres Zeichen, dass der Teich krank ist und eventuell auch die Fische zum Doktor müssen. Weitere hilfreiche Tipps für einen gesunden Teich bietet dieser Artikel bei www.gardenia.de.